1. H.E.R.O. (Atari VCS2600)

    23. Oktober 2009 by admin

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    H.E.R.O.

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    H.E.R.O. ist ein Computerspiel der Spielefirma Activision und wurde im Jahre 1984 veröffentlicht. Das Spiel wurde von John van Ryzin programmiert.

    Ziel des Spieles ist es, mit der Spielfigur, die einen Hubschrauber-Rucksack besitzt, in die Tiefen einer unterirdischen Höhle zu fliegen, um dort verschollene Bergarbeiter zu retten. Auf dem Weg dorthin muss sie sich Spinnen, Schlangen und sonstiger Feinde erwehren.

    Die Abkürzung H.E.R.O. steht für Helicopter Emergency Rescue Operation.

    Weblinks

    Namensräume
    Varianten
    Aktionen

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  2. Maniac Mansion

    by admin

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    Maniac Mansion

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    Computer-/Videospiel
    Titel Maniac Mansion
    Maniac Mansion Logo.png
    Entwickler LucasArts
    Publisher Softgold
    Erstveröffent-
    lichung
    1987
    Plattform(en) Amiga, Apple II, Atari ST, C64, NES, PC (MS-DOS) und viele weitere mit ScummVM
    Genre Adventure
    Spielmodi Einzelspieler
    Steuerung Tastatur, Maus oder Joystick
    Medien unterschiedlich, min. 1 5,25″-DD-Diskette
    Sprache Deutsch
    Altersfreigabe
    PEGI ab 12 Jahren empfohlen
    USK ab 12 freigegeben

    Maniac Mansion ist ein 1987 erschienenes Point-and-Click-Adventure der Firma Lucasfilm Games (heute LucasArts), das von Ron Gilbert entwickelt wurde. Mit seinem innovativen Bedienkonzept gilt Maniac Mansion als wichtiger Meilenstein des Genres.

    Inhaltsverzeichnis


    Inhalt und Handlung

    Sandy, die Freundin von Dave, einem der Spielhelden, ist entführt worden und soll von Dr. Fred Edison für wissenschaftliche Experimente missbraucht werden. Da die Familie unter dem Einfluss eines bösen außerirdischen Meteors steht, ist im Haus der Edisons kaum etwas normal – und so gestaltet sich die Rettung schwierig.

    Der Spieler übernimmt abwechselnd die Rollen von Dave und zwei im Vorspann frei wählbaren Freunden, die in das Haus eindringen, um Sandy zu retten. Abhängig von der Zusammenstellung des Teams ergeben sich dabei verschiedene Ansätze zur Lösung.

    Maniac Mansion hat von allen LucasArts-Adventures die größte Zahl an roten Heringen, was zum Teil auch daran liegt, dass verschiedene Gegenstände erst mit anderen, nicht eingesetzten Teammitgliedern sinnvoll nutzbar werden.

    Charaktere

    Am Anfang entscheidet der Spieler aus einer Auswahl von sechs Charakteren, welche beiden davon Dave in das Haus begleiten. Die zur Verfügung stehenden Charaktere sind Syd, Michael, Wendy, Bernard, Razor und Jeff. Syd und Razor sind Musiker, die im Verlauf des Spiels mit Hilfe eines Klaviers zur erfolgreichen Rettung von Sandy beitragen können. Michael ist Fotograf, Wendy möchte Schriftstellerin werden, und Bernard ist Präsident eines Physik-Klubs. Auch diese drei können mit ihren Fertigkeiten zur Rettung beisteuern. Allein Jeff, der „normalerweise am Strand rumhängt und auch auf den Namen ‚Surfer Dude‘ hört“, kann zwar wie Bernard das Telefon reparieren, hat aber keine besonderen Fähigkeiten zur Lösung des Spiels.

    Systeme und Versionen

    Das Spiel erschien 1987 ursprünglich für den C64. Darauf folgten zuerst Umsetzungen für Apple II und MS-DOS mit EGA-Grafik. Später erschienen technisch verbesserte Versionen für Amiga, Atari ST und als Enhanced PC-Version für MS-DOS.

    1990 entstand eine NES-Version mit neuen Grafiken, bei der verschiedene in den Augen von Nintendo anstößige Dinge und Dialoge entfernt oder verändert wurden.

    1993 erschien das Nachfolgespiel Day of the Tentacle. Innerhalb dieses Spiels konnte man einen Computer starten und dort das Spiel Maniac Mansion komplett spielen; jedoch in einer fehlerhaften Version, bei der man den Briefkasten nicht benutzen kann. Daher ist das Spiel in dieser Version nicht mit allen Personen lösbar. Wird diese Version mit dem Interpreter ScummVM gestartet, tritt der Fehler nicht mehr auf.

    Technik und Steuerung

    Technisch basiert der Titel auf der ersten Version von LucasArts’ SCUMM-Sprache. D. h. der Bildschirm ist dreigeteilt in einen Bereich für Aktionsverben, ein darunter angeordnetes, aus Worten bestehendes Inventar der Spielfigur und den Spielbildschirm, der den größten Teil des oberen Bildes einnimmt.

    Lucasfilm Games erschuf mit Maniac Mansion zwar nicht das erste mausgesteuerte Point-and-Click-Adventure (wie oft irrtümlich angenommen wird), verhalf jedoch mit seinem neuen, intuitiven Bedienkonzept dem Point-and-Click-Adventure endgültig zum Durchbruch.

    Entwickler

    Pressespiegel

    Bewertungen in Spielezeitschriften

    Auszeichnungen von Spielezeitschriften

    Zensur

    Für die NES-Spielkonsole ist in den USA 1990 eine familienfreundlichere Version auf den Markt gekommen. So wurden sowohl die Möglichkeit einen Hamster mit Hilfe einer Mikrowelle zu töten wie auch sexuelle Anspielungen (z.B. „For a good time call Edna“ oder auch ein Playboy-Kalender) und ebenso Schimpfwörter entfernt. In der deutschen Version wurde zumindest letzteres teilweise rückgängig gemacht.[1]

    Nachfolger

    Der direkte Nachfolger von Maniac Mansion unter den Adventures von LucasArts ist das Spiel Zak McKracken and the Alien Mindbenders, das 1988 erschien. Die inhaltliche Fortsetzung von Maniac Mansion erfolgte 1993 mit dem Spiel Day of the Tentacle.

    Sonstiges

    In diesem Spiel werden die Grundlagen für viele Running Gags der nachfolgenden Spiele gelegt. Legendär sind in Spielerkreisen das fehlende Kettensägenbenzin, das in Zak McKracken und Monkey Island 2: LeChuck’s Revenge aufgegriffen wird. Auch Chuck die Pflanze hat in diesem Spiel ihr Debüt.

    Insgesamt gibt es, abhängig von der Wahl der Figuren, vier mögliche Lösungswege:

    1. Die Weltraumpolizei benachrichtigen
    2. Einen Plattenvertrag abschließen
    3. Den Sohn Ed als Freund gewinnen
    4. Einen Buchvertrag abschließen

    Im Spiel ist auch ein kleiner Seitenhieb auf Rescue on Fractalus enthalten. Beim Blick durch das Teleskop im Haus erscheint auf einem anderen Planeten ein grüner Fractulaner.

    Maniac Mansion dient außerdem als loser Hintergrund zur gleichnamigen Fernsehserie, die 1990–1993 in Kanada und den USA ausgestrahlt wurde. Eine deutsche Ausstrahlung unter dem Titel Das Tollhaus erfolgte 1991/92 auf Tele 5 und 1995 auf Kabel1.[2]

    Literatur

    Weblinks

    Fernsehserie

    Einzelnachweise

    1. Maniac Mansion bei Schnittberichte.com
    2. Das Tollhaus (Maniac Mansion) Episodenführer

    Namensräume
    Varianten
    Aktionen

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  3. World Wars

    by admin


    Ein Spiel von AddictingGames


  4. Lemmings

    by admin

    Bitte haben Sie etwas Geduld. Das Spiel hat eine etwas längere Ladezeit.

    Telespiele-Enzyklopädie

    Lemmings ist eine Reihe von Computerspielen, die seit 1991 von der Firma Psygnosis veröffentlicht wurden. Sie waren vor allem Anfang der 90er Jahre sehr populär und besitzen nach wie vor eine Fangemeinde, denn Lemmings ist wie Roulette eben ein zeitloses Spiel.

    Die Spiel-Lemminge sind kleine Geschöpfe mit grünen Haaren und blauem Anzug. Sie sind nicht besonders intelligent und gehen stur geradeaus, bis sie auf ein Hindernis stoßen, in einen Abgrund fallen oder auf platzierte Objekte stoßen, die ihnen eine neue Richtung geben. Aufgabe des Spielers ist es, in diesen Automatismus mit verschiedenen Aktionen einzugreifen.

    Inhaltsverzeichnis

    Spielprinzip

    Der Spieler muss in jedem Level eine Horde von bis zu 100 Lemmingen von einem Eingang zu einem Ausgang führen. Dabei gilt es, möglichst viele Lemminge vorbei an Hindernissen, Abgründen und Fallen zu leiten, damit eine vorgegebene Mindestanzahl den Ausgang erreicht.

    Dazu können jedem Lemming per Mausklick spezielle Fähigkeiten zugewiesen werden:

    • Blockierer
    • Kletterer
    • Fallschirmspringer
    • Athlet, d. h. Kletterer und Fallschirmspringer
    • Brückenbauer
    • Bergmann, d. h. graben in verschiedene Richtungen
    • lebende Bombe

    Diese Fähigkeiten stehen allerdings nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung. Meistens sind nur bestimmte Fähigkeiten für ein Level verfügbar.

    In den späteren Versionen gibt es dann noch verschiedene Lemming-„Stämme“, jeweils mit verschiedenen Sonderfähigkeiten.

    Der wichtigste und am schwierigsten zu meisternde Faktor ist das Timing. Wenn z. B. die Lemminge auf ein einige Pixel breites Hindernis zumarschieren, das gesprengt werden muss, damit sie nicht umdrehen und ein paar Meter weiter alle in einen Abgrund stürzen, dann muss z. B. einer der Lemminge in eine Bombe verwandelt werden, die das Hindernis beseitigt. Die Explosion findet aber erst fünf Sekunden nach der Zündung statt, und die Lemminge sind ständig in Bewegung. Ein Klick zum ungünstigen Zeitpunkt kann ausreichen, und es überleben nicht mehr genug Lemminge, um den Level zu schaffen.

    Wenn man einen Level vorzeitig abbrechen will, kann man einen Selbstzerstörungs-Button anklicken, der einen Countdown startet, nach dem dann alle verbliebenen Lemminge kurz nacheinander wie ein kleines Feuerwerk explodieren und dabei wie Sektkorken knallen.

    Entstehungsgeschichte

    Nachdem DMA Design in ihr erstes Büro gezogen waren, begannen sie die Entwicklung des Spiels Walker. Scott Johnson zeichnete für das Spiel Animationen von Spielfiguren mit 16×16 Pixeln Größe. Als ein Beweis, dass auch mit 8×8 Pixeln Größe Spielfiguren möglich sind, zeichnete David Railly daraufhin kleinere animierte Figuren, darunter auch skurrile Todesanimationen. Gary Timmons zeichnete weitere Todesanimationen, woraufhin Russell Key meinte, dass man daraus ein Spiel machen könnte. Key entwickelte eine Demoversion, die er im September 1989 Psygnosis vorstellte.

    Programmierer David Jones (2003)

    Die Farben der Lemminge wurden wegen der EGA-Palette gewählt, bei der die Farbkombination blau-grün den besten Eindruck auf die Entwickler machte. DMA-Mitarbeiter Dave Jones entschloss sich, das Spiel zu programmieren. Timmons und Johnson entwickelten die Grafik. Es wurde ein Leveleditor geschrieben, der von Deluxe Paint inspiriert war. Psygnosis testete die Levels und gab Feedback. Dailly schuf vier spezielle Levels, deren Grafiken aus Amiga-Spielen von Reflections und Psygnosis stammten. Diese waren Shadow of the Beast 1+2, Blood Money und Menace. Ein populärer Irrtum rankte sich um das Level All the 6’s, das aus drei Sechsern besteht. Es handelte sich dabei nicht wie oft vermutet um eine Anspielung auf die biblische Zahl, sondern um eine Idee Raillys, der zunächst versuchte, ein Level aus Fünfern zu kreieren. Es gelang ihm nicht, die Anzahl der für den Levelabschluss zu rettenden Lemminge auf 55 Prozent zu bringen, jedoch schaffte er 66 Prozent. Er entwickelte die Idee daraufhin mit Sechsern statt Fünfern. Erst später fiel es auf, dass er stattdessen die Anzahl der Lemminge hätte verändern können. Da er das Level im Höllen-Grafikset angesiedelt hatte, dachte er an 666.

    Scott Johnsons jüngerer Bruder Brian Johnson entwickelte Soundeffekte und Musik für das Spiel, wobei er vor allem auf klassische Musik zurückgriff. Gary Timmons entwickelte die Intro-Musik. Scott Johnsons Mutter lieh den Lemmings ihre Stimme.

    Es wurde ein Zweispielermodus per Nullmodemkabel entwickelt, der zu einem Splitscreen-Modus umgeschrieben wurde. Weil es am PC zu technischen Problemen bei mehr als einer gleichzeitig verwendeten Maus kam, wurde dieser nur beim Amiga und Atari ST verwendet.

    Erstmals wurde die Schnellvorlauffunktion bei der nie erschienenen Arcade-Version benutzt. Diese wurde später bei Lemmings 2 integriert.

    Plattformen

    Das erste Lemmings-Spiel entstand für den Amiga. Es wurde auf Atari ST, Atari Lynx, Macintosh, Commodore 64, Acorn Archimedes, MS-DOS, Microsoft Windows, OS/2, SAM Coupé, ZX Spectrum, NES, SNES, GameBoy, Game Boy Color, Sega Mega Drive, Sega Master System, Sega Game Gear, PlayStation, PlayStation 2, PlayStation 3, PlayStation Portable, PalmOS und weitere Systeme portiert. 1993 entstand ein gleichartiges Spiel namens The Brundles für Atari-8-Bit-Rechner.

    Spiel-Versionen

    • Lemmings (1991)
    • Oh No! More Lemmings (1991; Zusatz-Disk für Lemmings von 1991)
    • Holiday Lemmings alias Xmas Lemmings (1991 bis 1994; vier Weihnachts-Spezialausgaben, 1991 und 1992 mit nur vier Leveln und kostenlos)
    • Lemmings 2: The Tribes (1993)
    • Lemmings 3 alias All New World of Lemmings alias The Lemmings Chronicles (1994)
    • Lemmings für Windows (1995; Windows-Version (Win32s) von Lemmings und Oh No! More Lemmings)
    • 3D Lemmings (1995)
    • Lemmings Paintball (1996; Ableger)
    • The Adventures of Lomax (1996; ein Plattform-Spiel als Ableger der Reihe)
    • Lemmings Revolution (2000)
    • Lemmings PSP (2006)
    • Lemmings PS2 (2006)
    • Lemmings PS3 (2007)
    • Lemmings Tribes – mobile (2008)- very unique style

    Clones und Varianten:

    Für die Betriebssysteme Linux, Windows und Mac OS X gibt es einen Lemmings-Klon mit dem Namen Pingus, bei dem, als Anspielung auf das Linux-Maskottchen Tux, statt der Lemming-Figuren Pinguine verwendet werden.
    • Lamers (1992; DOS)
    1992 entstand eine Lemmings-Parodie namens Lamers. Das Spielziel ist es, die kleinen Figuren mit Waffen, wie z.B. einer Pistole, davon abzuhalten, den rettenden Ausgang zu erreichen. Das Spiel kursierte damals in BBS-Kreisen und war Ende 1992 neben anderen Programmen auch in einer Ausgabe der Zeitschrift Disc-EDV-Report auf Diskette zu finden.

    Weblinks

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