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Gauntlet (Computerspiel)
| Arcade | |
|---|---|
| Titel | Gauntlet |
| Entwickler | Atari Games |
| Autoren | Ed Logg (Design) |
| Publisher | Atari Games |
| Erstveröffent- lichung |
1985 |
| Genre | Hack & Slay / Adventure |
| Spielmodi | bis zu 4 Spieler gleichzeitig |
| Steuerung | 8-Wege Joystick; 2-Knöpfe |
| Gehäuse | Standard (Spezial) |
| Arcade-System | Atari System I = Haupt CPU: 68010 (@ 7,15909 Mhz), Sound CPU: 6502 (@ 1,789772 Mhz) Sound Chips: YM2151, Pokey, TMS5220 |
| Monitor | Raster Auflösung 336 × 240 (4:3 Horizontal) Farbpalette: 1024 |
| Information | basiert auf Dungeons & Dragons |
Gauntlet (dt. Fehdehandschuh, Panzerhandschuh) ist ein Arcade-Spiel, das 1985 von Atari entwickelt wurde. Es ist ein Action-Rollenspiel (Hack & Slay), in dem erstmals vier Spieler gleichzeitig miteinander antreten konnten. Es war sehr erfolgreich und es gab Umsetzungen für alle wichtigen Homecomputer.
Inhaltsverzeichnis |
Spielcharaktere
- Thor, Warrior (Kämpfer, rot)
- Merlin, Wizard (Zauberer, gelb)
- Thydra, Valkyrie (Magierin, blau)
- Questor, Elf (Bogenschütze, grün)
Spielverlauf
Das Spiel findet aus der Vogelperspektive statt. Ziel ist es, in einer Unmenge von großen und teilweise verzwickt angelegten “Dungeons” Gespenster und Monster zu töten, Schätze (Truhen) aufzunehmen und den Ausgang zum nächsten Level zu finden. Die Ausgänge sind kleine, schwarze Quadrate mit der Aufschrift EXIT. Es gibt auch Ausgänge, die mehrere Level überspringen. Der Spieler startet mit 2.000 “Health” (Gesundheitspunkten), die sich mit jeder Spielsekunde verringern. Sie verringern sich schneller, wenn der Spieler von Gespenstern oder Monstern berührt oder getroffen wird; am schnellsten verliert der Spieler seine “Health” bei Berührung durch den Tod. Die Gesundheitspunkte werden wieder erhöht durch das Aufnehmen von Nahrung, Getränken und Zaubertränken. Sie können auch erhöht werden, indem der Spieler an jeder beliebigen Stelle des Spiels eine beliebige Anzahl Münzen nachwirft (bei Erscheinen des Automaten: 1 DM = 2.000 Health). Ein Level ist “gereinigt”, wenn sämtliche Nester und Monstergeneratoren, aus denen ständig neue Gespenster und Monster hevorquellen, vernichtet worden sind. Es müssen allerdings nicht alle Monster getötet werden, um den Level verlassen zu können.
Im Mehrspielermodus können bzw. müssen die Spieler sich absprechen (Koop-Modus), da ein Scrolling des Bildschirms nur gemeinsam möglich ist. Ebenfalls müssen Tore mittels Schlüssel geöffnet werden, und es gibt Lebensmittel und Zaubertränke, über deren Verteilung sich die Spieler einigen müssen. Durch die Zaubertränke können, je nach Eigenschaft der Spielfigur, viele Monster auf einen Schlag erledigt werden. Durch Münzeinwurf an jeder beliebigen Stelle des Spiels können weitere Mitspieler, maximal drei, in das Spiel einsteigen. Verliert einer der Mitspieler alle “Health”, stirbt seine Figur, wobei die anderen Spieler aber weiterspielen können.
Besonderheiten
- Für seinerzeitige Verhältnisse phantastische Sprachausgabe mit Erzähler
- Transporter, die die Spieler innerhalb des Levels an eine andere Stelle versetzen
- Nester und Generatoren, in denen ständig neue Geister und Monster gebildet werden
- Level mit mehr Schlüsseln, als der Spieler tragen kann
- Bei Dauerbeschuss verwandeln sich die Wände in Ausgänge
- Sackgassen und Transporter, um in andere Räume zu gelangen
- Nach gewisser Zeit können sich die Spieler gegenseitig verletzen
- vergiftete Nahrung
- “Potions” (Zaubertränke, die begrenzt eine besondere Fähigkeit verleihen)
Gegner
- Geister
- Grunts
- Dämonen
- Steinwerfer (Lobber)
- Sorcerer (werden unsichtbar)
- Der Tod (schwarz/violett, nur durch Zaubertrank zerstörbar),oder durch Abgabe von 200 Lebenspunkte(vom Tod durch Berührung)
Sonstiges
“Gauntlet” war ein extrem erfolgreiches Arcade-Spiel, obwohl es doch von der Machart eher simpel war. Letztlich ging es nur darum, jedes Level von Gespenstern und Monstern zu säubern und den Ausgang zum nächsten Level zu erreichen. Das Spiel war als “Endlosspiel” ausgelegt; mit fortlaufender Spieldauer wiederholten sich die Level teilweise nur seitenverkehrt oder durch eine andere Positionierung von Nestern, Generatoren und Nahrung.
Manchen Spielhallenbesitzern war der Automat ein Dorn im Auge. Er sorgte zwar anfangs für regen Zulauf und Geld in der Kasse durch die Möglichkeit des ständigen Geldnachwerfens, wurde dann aber schnell durch “Gauntlet-Profis” blockiert, die mit nur 1 DM stundenlang spielten. Da es im Gegensatz zu anderen Spielen kein Ende gab, war theoretisch ein unbegrenztes Spielen möglich, so lange die “Health” nicht ausging.
Arcade-Hardware
- Spezial-Cabinet (Gehäuse)
- 336×240 Pixel
- 8-Wege Joysticks, 2 Knöpfe (4 Joysticks, halbkreisförmig angeordnet)
- Sprachausgabe (TMS-5220C)
- CPU: 68010, R6502 für Sound
- Atari System I Hardware, wie bei Marble Madness
Außerdem gibt es eine Playchoice-10-Version mit einfacherer Grafik.
Nachfolger
| Titel | Plattform/en | Erscheinungsdatum |
|---|---|---|
| Gauntlet II | Amiga, Amstrad CPC, Atari ST, Commodore 64, DOS, Game Boy, NES, ZX Spectrum | 1987-1990 |
| Gauntlet III: The Final Quest | Amiga, Atari ST, Commodore 64, ZX Spectrum | 1991 |
| Gauntlet: The Third Encounter | Atari Lynx | 1991 |
| Gauntlet IV | Sega Mega Drive | 1993 |
| Gauntlet Legends | Dreamcast, Nintendo 64, PlayStation | 1998, 2000 |
| Gauntlet: Dark Legacy | Game Boy Advance, Gamecube, Playstation 2, Xbox | 2001, 2002 |
| Gauntlet: Seven Sorrows | PlayStation 2, Xbox | 2005 |
Levels / Infos
Das Spiel wurde u. a. für den C64 umgesetzt. Es gab über 1024 Levels über Zusatz-Disketten bzw. Cassetten. Vom Hersteller U.S. Gold wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, wobei Fans weitere Levels erstellen konnten.
Das Spiel basiert auf Dungeons & Dragons.
2007 erschien Gauntlet II mit Original-Sound und -Grafik für die PlayStation 3. Das Spiel kann im PlayStation Store als kostenpflichtiger Download erworben werden.
Weblinks
- Gauntlet in der Killer List of Videogames (englisch)
- Links zum Thema Gauntlet im Open Directory Project
- Gauntlet bei MobyGames (englisch)



Bewertungen: 3

Ach her je, was ne schlechte Kollisionsabfrage und fiese Hintergrund Grafik .. ach ja und nerviger Sound…
Also das is echt nich Gauntlet Freunde !!!
Kommentar von Floocke — 17. Juni 2010 @ 12:22