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The Goonies

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Die Goonies

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Filmdaten
Deutscher Titel Die Goonies
Originaltitel The Goonies
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1985
Länge 114 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Richard Donner
Drehbuch Steven Spielberg (Story und Idee), Chris Columbus (Screenplay)
Produktion Harvey Bernhard,
Richard Donner
Musik Dave Grusin
Kamera Nick McLean
Schnitt Michael Kahn und Steven Spielberg (nicht aufgeführt)
Besetzung

Die Goonies (engl. The Goonies) ist ein erfolgreicher Abenteuerfilm aus dem Jahr 1985. Regie führte Richard Donner, eine Hauptrolle spielte der damals dreizehnjährige Sean Astin. Das Drehbuch wurde von Chris Columbus nach einer Story von Steven Spielberg geschrieben, der auch als ausführender Produzent und Second Unit Director an der Entstehung beteiligt war. Gedreht wurde in Astoria, Oregon.

Inhaltsverzeichnis


Handlung

Die Goonies sind eine Gruppe von Jugendlichen, die auf der Suche nach Abenteuern ihre Stadt und die nähere Umgebung unsicher machen. Ein skrupelloser Immobilienhai möchte die Wohnsiedlung der Kinder (genannt die Goondocks) aufkaufen und daraus einen Country Club machen, und den Eltern fehlt das notwendige Geld, um einer bevorstehenden Zwangsvollstreckung entgegen zu wirken.

Als sich die Goonies – der James Bond-süchtige und erfindungsreiche Data, der dicke und ungeschickte Chunk und der großmäulige Mouth – bei ihrem Anführer Mikey in dessen Haus treffen, machen sie eine außergewöhnliche Entdeckung auf dem Dachboden. Dort hat Mikeys Vater, der Archivar des ortsansässigen Museums, Ausstellungsgegenstände zwischengelagert; darunter befindet sich auch eine Schatzkarte, die zum Versteck des legendären Einäugigen Willie, einem Piraten, führen soll.

Nachdem sie zuerst Mikeys großen Bruder Brandon “Brand” außer Gefecht gesetzt haben, folgen sie den Hinweisen auf der Karte zu einem verlassenen Sommerrestaurant am Strand. Dort haben sich allerdings die üblen Fratellis, eine Gangsterfamilie, eingenistet. Nachdem die Goonies nach einem ersten Vorstoß von den Fratellis rausgeworfen werden und Brand, dessen große Liebe Andy und deren Freundin Stef zu ihnen gestoßen sind, wagen sie erneut den Einstieg. Im Keller entdecken sie jedoch nicht nur den versteckten Eingang zur Schatzhöhle, sondern auch die verbrecherische Natur der Fratellis. Als die Fratellis unerwartet zurückkommen, fliehen die Goonies in den Geheimgang, bis auf Chunk, der von der Gruppe getrennt wurde. Dieser soll die Polizei holen, wird aber von den Fratellis gefangen und verhört. Nachdem die Fratellis den Eingang ebenfalls entdeckt haben, folgen sie den Goonies. Chunk wird zu ‘Sloth’ gesperrt, den misshandelten und extrem verunstalteten Sohn der Fratellis. Nach anfänglicher Angst beginnt Chunk, sich langsam mit Sloth anzufreunden, und schließlich brechen beide aus und folgen ihren Freunden in die Höhlen.

Auf der Suche nach dem Schatz laufen die Goonies in eine Reihe von tödlichen Fallen, die Willie zum Schutz seines Schatzes konstruiert hat und die sie nur mit knapper Mühe und viel Glück überwinden können. Zudem bleiben ihnen die Fratellis hartnäckig auf den Fersen. Schließlich finden sie das Piratenschiff des Einäugigen Willie, die Inferno, und finden die Überreste von Willie und dessen immense Schätze an Bord. Doch gleich darauf holen die Fratellis sie ein. Diese zwingen sie, sich der Beute zu entledigen und dann über die Planke zu gehen.

Aber bevor es zum Schlimmsten kommt, werden die Goonies von Sloth und Chunk gerettet. Während die Teens sich ans Ufer retten, versuchen die Fratellis, sich mit Schätzen zu beladen, warden dabei aber zu gierig und lösen eine letzte Falle aus, welche die Höhle zum Einsturz bringt. Den Goonies und auch den Fratellis gelingt es, durch ein Loch aus der Höhle auf den nahen Strand zu entkommen, wo sie von Polizisten, Reportern und ihren Eltern aufgegriffen werden, die sie schon verzweifelt gesucht haben. Die Fratellis werden bis auf Sloth, den die Kindern verteidigen, verhaftet.

Ohne den Schatz sieht es aus, als wären die Goondocks für immer verloren. Doch bevor Mikeys Vater die Übergabeerklärung der Siedlung unterzeichnet, findet die Haushälterin der Walsh in Mikeys Murmelbeutel Juwelen, die von den Fratellis übersehen worden waren, und daraufhin wird die Zwangsvollstreckung annulliert. Und als die Goonies sich mit Sloth über ihren Triumph freuen, sehen alle Anwesenden die Inferno, die durch den Einsturz aus der Höhle befreit wurde, in den Sonnenuntergang davon.

Die Goonies

Die Goonies sind eine Gruppe sieben befreundeter Teenager; im einzelnen:

  • Michael Walsh, genannt „Mikey“: Er ist der Anführer der Goonies. Er leidet unter Asthma und unter dem besserwisserischen Verhalten seines großen Bruders. Er hat zwar nicht viel Erfahrung mit Mädchen, dennoch erhält er durch einen dummen Zufall von Andy seinen ersten Kuss.
  • Brandon Walsh, genannt „Brand“: Der große Bruder von Mikey. Lieber hätte er, wie er andeutet, eine kleine Schwester gehabt. Er ist heimlich in Andy verliebt. Seinen Mangel an Bildung versucht er durch Fitness und Aerobictraining auszugleichen.
  • Clark Devereaux, genannt „Mouth“: Den Spitznamen hat er nicht von ungefähr. Mouth hat eine große Klappe, die ihn schon des Öfteren in Schwierigkeiten gebracht hat.
  • Lawrence Cohen, genannt „Chunk“: Auch Chunk heißt nicht umsonst so. Er ist verfressen, übergewichtig und erzählt gerne mal Märchengeschichten, so dass man ihm nicht immer glauben möchte.
  • Richard Wang, genannt „Data“: Ein technisches Genie, das ganz nach seinem Vater kommt. Trägt immer einen Rucksack mit technischem Equipment rum.
  • Andrea Carmichael, genannt „Andy“: Sie, wie auch Stef, werden erst im Laufe des Films offiziell bei den Goonies aufgenommen. Andy gehört dem lokalen Cheerleader-Team an, kann den Goonies aber durch rudimentäre Pianokenntnisse helfen zu überleben,
  • Stefanie Steinbrenner, genannt „Stef“: Stef ist die beste Freundin von Andy. Außerdem liegt sie andauernd im Clinch mit Mouth, mit dem sie sich gegen Ende des Filmes jedoch anfreundet.

Außerdem:

  • Lotney Fratelli, genannt „Sloth“: Ein Kerl mit einem Herzen aus Gold. Offiziell gehört er zwar nicht zu den Goonies, wird aber von ihnen gegen Ende des Films herzlich aufgenommen. Er wurde jahrelang von seiner kaltherzigen Mutter im Keller eingesperrt. Lotney ist außergewöhnlich schwer gezeichnet von diesen grausamen Erfahrungen.

Die Videospiele

Nahezu parallel zum Film erschienen verschiedene Spiele auf unterschiedlichen Plattformen.

Für MSX und NES wurde ein Videospiel von Konami veröffentlicht. Außerdem erschien 1987 in Nordamerika ein Spiel namens The Goonies II für das NES. Dieses hatte mit dem Film außer den Protagonisten, allen voran Mikey, jedoch nicht mehr viel gemein.

Interessanter dagegen war das von Datasoft veröffentlichte Computerspiel, welches sich relativ nah an die Filmvorlage hielt. Produziert wurde es für den C64, Atari 800XL und den Apple II. Es gliederte sich in acht verschiedene Bildschirme, in denen einzelne Szenen nachgestellt wurden. So zum Beispiel der Beginn im Restaurant, wo der Zugang zu den Höhlen freigelegt werden musste.

Kritiken

„Ein auf eine ununterbrochene Folge von Effekten und Spannungsbögen hin inszenierter Abenteuerfilm; überwiegend spannend und vergnüglich, auch wenn Poesie und eine tiefergehende Fantasie von Hektik erdrückt werden. “

Lexikon des Internationalen Films

„Spannend-spaßige Geschichte vom Erwachsenwerden als effektvolle Mischung aus Jugend- und Abenteuerfilm. “

Prisma[1]

Einzelnachweise

  1. prisma.de: Die Goonies

Weblinks

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